Burgpalast (Königspalast)

Reiterdenkmal
Reiterdenkmal vor dem Burgpalast.

Bestimmendes Gebäude auf dem Burghügel ist der Burgpalast (Königspalast) an der Südspitze des sich 50 bis 60 Meter über die Donau erhebenden Areals. Die wechselvolle Geschichte des mächtigen Palastes, der das größte Gebäude von Ungarn sein soll, reicht bis in Herrschaftszeit von König Béla dem IV. im 13. Jahrhundert zurück. In der Folge wurde der Palast in Kriegen und Belagerungen mehrmals zerstört und auch unter den verschiedenen Herrschern jeweils im Stile ihrer Zeit umgebaut. Sein heutiges neobarockes Erscheinungsbild stammt aus der Zeit um 1900. Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg folgten nach 1945 Rekonstruktion und Wiederaufbau.

Turul
Am Tor des Palastgartens sitzt der Turul, der Totemvogel der Ungarn, mit ausgebreiteten Schwingen auf einem Schwert.

Heute befinden sich im Burgpalast einige Museen und teilweise wird er auch vom ungarischen Staat für repräsentative Zwecke genutzt. Der Palast beherbergt u.a. das Ludwig-Museum für Zeitgenössische Kunst, die Nationalgalerie, das Budapester Historische Museum und die Széchenyi-Nationalbibliothek. Eine Plastik des Vogel Turul mit weit geöffneten Schwingen befindet sich am nordöstlichen Ende des Palastkomplexes. Dieses einem Adler ähnliche Fabelwesen spielt in der Geschichte Ungarns eine große Rolle. Dort in der Nähe ist auch eine Seilbahn installiert, die hinunter zur Donau führt. Nördlich schließt sich an das Palastgelände das sehenswerte historische Burgviertel an.

 

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